Di, 2. Dez. 2025, 18 Uhr
Peter Ström (Stockholm, SE)
Westflügel, D–301
Peter Ström ist Grafik-/Webdesigner und lebt in Stockholm, Schweden. Peter Ström begann Mitte der
1990er Jahre als Teil der ersten Generation von Teenagern, die mit dem Internet aufgewachsen sind,
das frühe Web zu erkunden und sich daran zu beteiligen. 1998 wurde er von der Fachzeitschrift Cap &
Design zum »coolsten Webdesigner Schwedens« gekürt. Genau 20 Jahre später, im Jahr 2018, wurde er
für seine Arbeit zur Verbindung von digitaler und analoger Typografie in Schweden mit dem
Berling-Preis ausgezeichnet. Seit 2016 ist er Dozent für Visuelle Kommunikation und Teil der
Fakultät des Beckmans College of Design, wo er Design für digitale Medien lehrt und
erforscht.
Di, 11. Nov. 2025, 18 Uhr
Mindy Seu (Los Angeles, US)
Mindy Seu ist Künstlerin und Technologin und lebt in Los Angeles und New York.
In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit technologiegestützten Performances und Publikationen.
A SEXUAL HISTORY OF THE INTERNET (2025) knüpft an den CYBERFEMINISM INDEX (2023) an –
eine pseudo-enzyklopädische Sammlung von drei Jahrzehnten Online-Aktivismus und Net Art. Das Projekt
wurde von Rhizome in Auftrag gegeben, im New Museum erstmals präsentiert und mit einem Grant der
Graham Foundation ausgezeichnet. Derzeit lehrt Mindy Seu als Associate Professor an der University of California, Los Angeles, im
Fachbereich Design Media Arts.
Di, 13. Mai 2025, 19 Uhr
Uta Eisenreich (Amsterdam, NL)
Westflügel, D–301
Uta Eisenreich ist eine in Amsterdam lebende, bildende Künstlerin. Sie arbeitet an der Schnittstelle von
Fotografie, Performance und Philosophie. Indem sie alltägliche Gegenstände vor dem Auge ihrer Kamera
arrangiert, erschafft sie spielerische Tableaus, die die Betrachtenden in ein eigenartiges Spiel mit
Logik, Sprache und Bedeutung einladen und uns letztendlich dazu herausfordern, unsere Art und Weise, mit
der Welt umzugehen, zu überdenken.
Di, 20. Jan. 2025, 18 Uhr
Gabriela Burkhalter (Basel, CH)
Westflügel, D–301
Gabriela Burkhalter lebt und arbeitet als Stadtplanerin und Politologin in Basel. Seit fast 20 Jahren
beschäftigt sie sich mit der Erforschung und Dokumentation von Spielplätzen. Die daraus entstandene
Arbeit „The Playground Project“ wuchs über Jahre und war zwischen 2014 und 2022 in Pittsburgh,
Zürich, Newcastle, Moskau, Carlow (Irland), Bonn, Venedig, Frankfurt am Main und Lund (Schweden) zu
sehen. In der Ausstellung geht es neben den Spielplätzen als Orte der Gemeinschaft auch um Erziehung
und Kindheit, um Stadtplanung und öffentlichen Raum, um Architektur und Kunst, um Kreativität und
Kontrolle. Ihr mittlerweile in 3. Auflage erschienenes Buch „The Playground Project“ wurde rasch zum
Klassiker der Spielplatz-Forschung und zeigt auf eindrucksvolle Weise die vielfältige Geschichte des
Spielplatzes.
Do, 6. Jun. 2024, 18 Uhr
Claudia Doms (Leipzig, DE)
Westflügel, D–301
Claudia Doms ist eine deutsche Designerin und Lehrende. Sie hat an der Rietveld Academie in Amsterdam
und der Cooper Union in New York studiert. Doms betreibt seit 2008 ihr eigenes Büro und arbeitet mit
einer Vielzahl von Kunden und Partnern zusammen, darunter das Time Magazine, Wallpaper, Tate Britain,
Foam Museum, Moscow Museum of Modern Art, Åbäke – um nur einige zu nennen. Seit 2017 fördert Doms aktiv
den Austausch zwischen jungen Designer*innen in Moskau und anderen Ländern. Sie hat das Projekt „We
begin with a Squiggle – Rietveld Moscow“ im MMOMA konzipiert, eine kollaborative Masterclass zwischen
Profis und Designstudierenden aus Russland und den Niederlanden. In ihrem Vortrag und Screening an der
HfG Offenbach wird sie ihre Videoarbeit und ihr Buchprojekt 221 Complaints, über das Leben von
Grafikdesigner*innen nach dem Studium vorstellen. Das Projekt ist eine Sammlung von Antworten auf die
Frage „Hast du in deinem Studium alles gelernt, was du brauchst, und wenn nicht, was hat gefehlt?“ -
eine bewusst provokante Frage, auf die einige Absolvent*innen zu Recht antworteten, dass es nicht
möglich ist, während des Studiums alles zu lernen, was man braucht.
Gemeinsam mit dem Lehrgebiet Typografie (Prof. Johanna Siebein)
Mo, 27. Mai 2024, 14:30 Uhr
Elisabeth Klement (Amsterdam, NL)
Westflügel, D–301
Elisabeth Klement ist Grafikdesignerin und lebt und arbeitet in Amsterdam. Sie ist Absolventin
der Gerrit Rietveld Academie und studierte „Critical Studies" am Sandberg Instituut. Seit 2011
betreibt sie zusammen mit Pieter Verbeke den Kunst- und Design Buchladen „San Serriffe“ in
Amsterdam. Im Sommer organisiert sie zusammen mit Laura Pappa die jährlich stattfindende „Asterisk
Summer School“ in Estland.
Mo, 13. Mai 2024, 14 Uhr
KaranKobel (Berlin, DE)
Westflügel, Raum D–301
Cécile Kobel ist eine Hälfte des Berliner Gestalterinnen-Duos KaranKobel und entwickelt gemeinsam mit
Rana Karan visuelle Konzepte für Kunden aus den Bereichen Kunst, Design und Architektur. Zuletzt
arbeitete KaranKobel für Sophiensæle, Kunsthalle Schirn, Kunstverein Braunschweig, KW Institute for
Contemporary Art, Universität Hildesheim, Villa Merkel in Esslingen. Darüber hinaus hat sie immer an der
Schnittstelle zwischen Design, Forschung und Schreiben gearbeitet.
Di, 23. Jan. 2024, 12 Uhr
Formal Settings (Berlin, DE & Kopenhagen,DK)
Notes on Book Design
Westflügel, Raum D–301
Formal Settings ist ein in Berlin und Kopenhagen ansässiges Grafikdesignstudio, das sich auf Editorial
Design und visuelle Identitäten mit einen typografischen Schwerpunkt spezialisiert hat. Amanda-Li
Kollberg und Siri Lee Lindskrog, die Gründerinnen des Studios, sind seit 2021 auch Mitorganisatorinnen
des Post Design Festivals. Im Jahr 2022 veröffentlichte das Studio bei der Type Foundry Blaze Type die
Schriftfamilie Silvana. 2023 erschein in Zusammerarbeit mit Onomatopee (Eindhoven, NL) das Buch Notes On
Book Design. Siri Lee Lindskrog wird uns in ihrem Vortrag das Buch Notes On Book Design näher
vorstellen. Notes on
Book Design vereint eine Sammlung von 50 Texten, die Formal Settings zu Büchern aus dem Hopscotch
Reading Room von Siddhartha Lokanandi in Berlin, der sich auf englisch-sprachige Bücher mit einer
nicht-westlichen Perspektive konzentriert, verfasst haben. Die Texte ziehen Parallelen zwischen dem Buch
als Designobjekt — kulturellen und politischen Bewegungen sowie wirtschaftlichen Bedingungen, unter
denen die Bücher entstanden sind.
Di, 31. Okt. 2023, 19:30 Uhr
Jan Wenzel/Spector Books (Leipzig, DE)
Linke Kapelle, HfG
Der Leipziger Verlag »Spector Books« verlegt Bücher an der Schnittstelle von Kunst, Theorie & Design und
erforscht die Möglichkeiten, die ein aktiver Austausch zwischen allen am Buchproduktionsprozess
Beteiligten, bietet: Künstler_innen, Autor_innen, Buchgestalter_innen, Lithograph_innen, Drucker_innen
und Buchbinder_innen. Das Medium Buch wird zur Bühne, zum Ort der Begegnung und des produktiven
Austauschs. Die Suche nach innovativen Ansätzen im Umgang mit dem Medium erfordert heutzutage ein wohl
überlegtes Zusammenspiel von Inhalt, Gestaltung und Materialität eines Buches. Die Bücher von Spector
Books sind vielfach ausgezeichnet und immer wieder unter den Prämierten nationaler und internationaler
Wettbewerbe, wie zum Beispiel »Die schönsten Deutschen Bücher« oder »Die schönsten Schweizer Bücher«.
Jan Wenzel ist Verleger und zusammen mit Anne König und Markus Dreßen, einer der drei Gründer_innen von
Spector Books. In seinem Vortrag wird er uns den Verlag und dessen Herangehensweise näher vorstellen.
Di, 22. Nov. 2022, 11 Uhr
Na Kim (Berlin, DE)
Westflügel, D–301
Na Kims Arbeit als Grafikdesignerin und Künstlerin ist geometrisch, farbenfroh und abstrakt. Ihre
Praxis ist geprägt von einem selbst geschaffenen System, welches über konventionelle Grenzen von
Grafikdesign hinweg alltägliche Objekte und Ereignisse sammelt und in neue Ordnungen und Bezüge
stellt. An der HfG Offenbach wird Na Kim über ihr Projekt SET sprechen, welches Arbeiten aus den
Jahren 2006
bis 2015 verhandelt und zwischen Ausstellung und Buch changiert.
Die Vorträge sind offen für alle Interessierten. Bei Abendveranstaltungen gibt es
Getränke und Snacks. Organisiert von Lukas Marstaller im Kommunikationsdesign an der Hochschule für
Gestaltung Offenbach a.M.
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